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Europäische Kommission will schärfere Kontrolle von Feuerwaffen

Montag 30. November 2015 von Jens Czogalla

Hallo Kameraden,

anbei verschiedene Bericht zum o.g. Thema.

Grüße Jens

Sehr geehrter Herr Umrath,

wie Sie bereits aus der Presse und den sozialen Netzwerken erfahren haben, plant die EU-Kommission unter
ihrem Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker eine umfangreiche Verschärfung der Waffengesetze für die Europäische Union.
Die einzelnen Punkte hier in der Übersicht:
• Strengere Vorschriften, um halbautomatische Feuerwaffen zu verbieten, die sich unter keinen Umständen –
auch nicht wenn sie endgültig deaktiviert wurden – im Besitz von Privatpersonen befinden dürfen;
Im speziellen sind hier halbautomatische Feuerwaffen der Kategorie B7 gemeint:
Klick für Übersicht
• strengere Vorschriften für Online-Waffenkäufe, um den Erwerb von Waffen, wichtigen Bestandteilen oder
von Munition über das Internet einzudämmen;
Hier ist ein sogar ein totales Verbot des Online-Handel im Gespräch
• EU-weit einheitliche Regeln für die Kennzeichnung von Feuerwaffen im Sinne einer besseren Rückverfolgbarkeit von Waffen;
• intensiverer Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten, etwa über Fälle, in denen eine von
einer anderen nationalen Behörde erlassene Genehmigung für den Besitz einer Feuerwaffe nicht anerkannt wird,
und die verpflichtende Vernetzung nationaler Waffenregister;
• gemeinsame Kriterien für Schreckschusswaffen (z. B. Signal- und Startpistolen), damit diese nicht in voll funktionsfähige Feuerwaffen umgebaut werden können;
• strengere Auflagen für die Verbreitung deaktivierter Feuerwaffen;
• strengere Auflagen für Sammler, um das Risiko eines Verkaufs an Kriminelle zu begrenzen.
Die von der Kommission vorgestellten Änderungsvorschläge müssen vom Europäischen Parlament und vom Rat befürwortet werden.

Das die Attentäter von Paris vollautomatische Feuerwaffen verwendeten, die in keinen EU-Land privat besessen oder
gehandelt werden dürfen, scheint bei diesem Aktionismus, der uns aus der deutschen Waffengesetzgebung bekannt ist,
keine wirklich wichtiges Kriterium für die gefassten Vorhaben zu sein.
Während die Politik eifrig bemüht ist den Islam als Ursache für die Attentate von Paris zu entschuldigen, scheuen
sich die gleichen Politiker nicht, die rechtstreuen und mehrfach behördlich überprüften und ständig kontrollierten
EU-Bürger für die Taten Einzelner Krimineller kollektiv zu bestrafen.
Das kopflose Vorgehen der EU-Kommission erinnert analog an ein Verbot von privat besessenen Feuerlöschern.

Wir brauchen innerhalb der EU ein Umdenken in Sachen Sicherheit.
Die nationalen und EU-Gesetze zur Terrorbekämpfung haben gezeigt, dass sie nicht das leisten können, was sich
die Gesetzgeber versprochen haben, als sie dabei auch die Waffengesetze soweit verschärften, dass es den einfachen Bürger
mittlerweile nicht mehr Möglich ist sich zum Selbstschutz effektiv zu bewaffnen.

Bei Interpol hingegen hat ein Umdenken stattgefunden, ähnlich wie es beim US-FBI geschah, als diese einsahen,
dass eine bewaffnete Zivilbevölkerung unter Umständen schneller in der Lage ist auf kriminelle und terroristische Bedrohungen zu reagieren.

Bereits nach dem Terroranschlag in dem Einkaufzentrum von Nairobi (Kenia) forderte der Chef von InterPol, Ronald Noble,
die Bewaffnung der Zivilbevölkerung, damit diese sich vor Kriminalität und dem immer weiter um sich greifenden Terror gegen sog. „Soft Targets” zur Wehr setzen können.

http://10news.dk/?p=760

http://www.infowars.com/interpol-chief-arm-citizens-globally-to-prevent-terror-attacks/

Wir von prolegal e.V. werden gegen diese Absichten der EU-Kommission mit allen uns zur Verfügung stehenden
Mitteln zur Wehr setzen, müssen aber eingestehen, dass wir von der Rasanz dieser Entwicklung doch überrascht wurden.

Wir möchten Sie aber auch bitten diese Online-Petition zu unterstützen, damit wir den Herren in Brüssel zeigen, dass wir
Waffenbesitzer Europas uns nicht mehr alles gefallen lassen.
Diese Petition hat zwar keine bindende Wirkung auf das EU-Parlament oder die Kommissionen, wird
aber eindrucksvoll vermitteln, wie groß der Unmut der Bevölkerung auf die Plän der EU-Kommission trotz der tragischen Umstände ist.

Council of the european union – EU you cannot stop terrorism by restricting legal gun ownership

Was können Sie darüber hinaus tun, werden Sie sich jetzt bestimmt fragen.

Googeln Sie die Europaabgeordneten ihres Wahlbezirkes und kontaktieren Sie diese.
Teilen Sie diesen mit, was sie von den Plänen der EU-Kommission halten.
Aber bitte benutzen Sie keine einheitlich verfassten Formbriefe. Diese werden gerne gesammelt und
die darin ständig gleichen Textpassagen werden dann gezielt durch geschickte Argumentation scheinbar widerlegt und
gegen den legalen Waffenbesitz verwendet.
In den nächsten Tagen werden wir Sie noch mit weiteren Informationen versorgen.
Es muss diesmal etwas schneller gehen, da die EU-Kommission plant die Gesetzgebung innerhalb von drei Monaten durch das EU-Parlament und den Rat zu schleusen.

Mit Grüßen

prolegal-Team

________________________________________
prolegal – Interessengemeinschaft für Waffenbesitz e.V.
Postanschrift: Gartenstaße 12 – D-56357 Bogel
Telefon: 06772/969-6522 – Di.-Do. 10:00-12:00 Uhr, außer Feiertage
Fax: 06772/969-8425

Sitz des Vereins: Gartenstraße 12 – 56357 Bogel
Eingetragen beim Amtsgericht Mannheim Nr. VR 231365
Vertreten durch: Dr. David Schiller – Nico Catalano – Jan H. Schwerdt

Internet: www.prolegal.de – E-Mail: info@prolegal.de

Eventuell sollte man diese Infos auch auf der SV-Zang- Homepage posten. Auch möglich über folgende Links:

Bericht auf fwr.de:

http://www.fwr.de/was-gibt-es-neues/newsdetails/eu-kommission-legt-vorschlag-zur-aenderung-der-feuerwaffenrichtlinie-vor/

Bericht auf prolegal.de:

http://www.prolegal.de/index.php/archiv/topmeldungen/196-eu-kommission-plant-waffenrechtsverschaerfung

Direkter Link zur Pressemitteilung der EU- Kommission:

http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-6110_de.htm

GSVBW e.V. – LV 7 im BDS
Wir sagen “so nicht!” – Europäische Kommission will schärfere Kontrolle von Feuerwaffen

Europäische Kommission will schärfere Kontrolle von Feuerwaffen
Die „Anti-Waffen-Lobby“ hat mal wieder zugeschlagen… und diesmal gleich bei der EU Kommission. Die schrecklichen Terroranschläge von Paris werden als Anlass vorgeschoben, um uns legalen Waffenbesitzern die Ausübung unseres Sports zu erschweren, wenn nicht gar unmöglich zumachen. In keinster Weise wird dabei erwähnt oder beachtet, dass bei dem Terrorakt illegale Kriegswaffen verwendet wurden, die kein Sportschütze besitzt oder besitzen darf. Und noch etwas wird völlig unerwähnt gelassen (auch Titel der Online Petition):
„YOU CANNOT STOP TERRORISM BY RISTRICTING LEGAL GUN OWNERSHIP“
In einer Presseerklärung der European Commission vom 18.11.2015 (http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-6110_de.htm) fordert Kommissionspräsident Juncker, unterstützt von EU Industrie-Kommissarin Elzbieta Bienkowska und EU Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos, diverse Verschärfungen des EU-Waffenrechts und stellt bewusst einen FALSCHEN Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Paris her. Es soll die EU-Feuerwaffenrichtlinie mit ihren Vorschriften zum Erwerb und Besitz von – legalen – Sport- und Jagd- und Sammlerwaffen geändert werden. Diese von der Kommission vorgestellten Änderungsvorschläge müssen aber vom Europäischen Parlament und vom Rat der EU beschlossen werden.

Die furchtbaren Ereignisse der vergangenen Tage dürfen nicht dazu verwendet werden, mit blindem Aktionismus Maßnahmen vorzuschlagen, die – wieder einmal – nur die legalen Waffenbesitzer trifft. Wir Sportschützen – genauso wie Jäger und Sammler – gehören zu einer total überwachten und kontrollierten Personengruppe (z.B. Stichworte wie: Anlassunabhängige Kontrolle, Zuverlässigkeit usw.) . Die derzeitigen waffenrechtlichen Regelungen in Deutschland gewährleisten – wie das Bundesverfassungsgericht kürzlich festgestellt hat –, dass von legalen Waffenbesitzern wie den Sportschützen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht.
Als Sportschützen weisen wir es daher auf das Schärfste zurück, mit Terroristen und Mördern auf eine Stufe gestellt zu werden. Was können wir tun? Wir sollten zum Beispiel unsere Bundestags- und Europaparlamentsabgeordneten fragen und um Stellungnahmen bitten, wie sie uns vor derartigen politischen Fehlgriffen und Diffamierungen zu schützen gedenken.
Hier der Link zur Online-Petition – Wir empfehlen, diese Petition zu unterstützen und zu unterzeichnen:

https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-ownership

Falls der Link nicht funktioniert, bitte kopieren und direkt in den Browser einfügen.

Wir danken für eure Unterstützung,
Helmut Glaser und das GSVBW Präsidium

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 30. November 2015 um 17:17 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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